Windows Server Failover Clustering Whitepapers

Die Whitepapers zu Windows Server 2008 Failover Clustering sind released:

» Microsoft High Availability Strategy (Word .doc)
Überblick über die Strategie und die Möglichkeiten von Windows Hochverfügbarkeit:
HA auf Hardware Level, Application Level (Exchange, SQL Server, Sharepoint), Operating System Level (NLB, WSFC, Multi-Site Cluster, Hyper-V), 17 Seiten.

» Overview of Failover Clustering (Word .doc)
Gibt einen groben Überblick über die Neuerungen in der Architektur und Verbesserungen bei der Storage Anbindung, 9 Seiten.

» Quick Migration with Hyper-V (Word .doc)
Nutzung von Hyper-V, um Virtuelle Maschinen zu Clustern. Hochverfügbare VMs, Verschieben von VMs auf weitere Nodes, 25 Seiten.

» Failover Clustering Architecture Overview (Word .doc)
Die Neuerungen im Detail: Validation, Migration, Server Core Clustering, Quorum Modelle, Security Model, Network Enhancements, 20 Seiten.

» Failover Clustering Datasheet (Word .doc)
Windows Server Failover Clustering Datenblat, 2 Seiten als Flyer.

» Multi Site Clustering (Word .doc)
Multi-Site Cluster, ehemals GeoCluster oder Stretched Cluster genannt, im Überblick. Die Neuerungen und Vorzüge von Windows Server 2008 im Multi-Site Cluster Betrieb. Use Cases für Exchange und SQL Server.

Für jeden interessant, der plant Windows Server Failover Clustering mit Windows Server 2008 einzusetzen.

Stay tuned,
N.Own

Maximale Anzahl an Nodes im Cluster

Was ist eigentlich die maximale Anzahl an Nodes in einem Windows Cluster?

Dazu gibt es einen KB Artikel, der auch die unterstützte Anbindung an die Storage nach Betriebssystemversion auflistet:

» http://support.microsoft.com/kb/288778/en-us

Gelistet ist aktuell Windows NT Server bis Windows Server 2008. Mit Windows Server 2008 stieg die Anzahl der Nodes von vorher 8 auf 16 bei Verwendung eines 64 Bit Systems.
Shared SCSI wird abgelöst von SAS, seit Windows Server 2003 hinzugekommen sind iSCSI Targets als Shared Device möglich. Parallel SCSI wird mit Windows Server 2008 nicht mehr unterstützt.

Stay tuned,
N.Own

Media Sense – DisableDHCPMediaSense

Im Gegensatz zu Windows 2000 Server spielt Media Sensing für Clusterverbindungen unter Windows Server 2003 eine eher untergeordnete Rolle.
Bei Windows 2000 Server wurde der TCP/IP Stack entladen und die Einstellungen auf default zurückgesetzt, falls die Netzwerkkabel entfernt wurden oder media sensing/link status verloren ging. Daher gehörte es zu Best Practise dieses feature per Registry Key zu deaktivieren:

» Microsoft TechNet: Cluster Networking Best Practices

Der Registry Key DisableDHCPMediaSense hat unter Windows Server 2003 keine Wirkung, außer man erzwingt eine Wirksamkeit über einen weiteren Registry Key: DisableClusSvcMediaSense (ab W2K3 SP1). Media Sensing ist bei Windows Server 2003 Clustern standardmäßig abgeschaltet:

» http://support.microsoft.com/kb/239924/en-us

Die Konfiguration geht auch bei einem Verlust der Netzwerkverbindung nicht mehr verloren.

Bei Windows 2000 Server sollte man also den Registry Key überprüfen und ggf auf ‚1‘ stellen (Off), bei Windows Server 2003 ist keine Aktion nötig.

Stay tuned,
N.Own

Clustern von DCs und andere NoGos

In Foren und Newsgroup Postings geistert immer wieder die Frage umher, ob man DCs clustern könne – was ein absolutes NoGo ist.

Domain Controller, die ein Active Directory bereitstellen, werden über einen anderen Mechanismus redundant vorgehalten: Replikation. Es besteht schlichtweg keine Notwendigkeit DCs zu clustern.

Möglich ist der Aufbau eines Clusters auf einem DC, falls man keine separaten, dedizierten Domain Controller nutzen kann. Keinesfalls ist es möglich die Funktion Domain Controller zu clustern.
Man sollte sich weiterhin bei einem solchen Setup über folgende Einschränkungen im Klaren sein:

» http://support.microsoft.com/kb/281662/en-us

Plant man dann noch auf einem solchen Cluster, der ebenfalls DC ist, Exchange zu installieren, so ist das noch weniger ratsam und auch nicht supported:

» http://support.microsoft.com/kb/898634/en-us

Ebenso ist es nicht ratsam einen Windows Cluster im Aktiv/Aktiv Aufbau zu betreiben, da im Falle eines Failovers der verbleibende aktive Node die Last von 2 Nodes zu bewältigen hat.
Idealerweise nutzt man die N+1 Regel, bei der ein Cluster immer wenigstens einen Node als passiven Node vorhält.
Wer trotzdem zB. Exchange in einer Aktiv/Aktiv Konfiguration betreiben will, sollte sich folgenden KB Artikel zu Gemüte führen:

» http://support.microsoft.com/kb/815180/en-us

Fazit: Diese oben genannten NoGos sollte man beherzigen und auf keinen Fall aufbauen oder betreiben.

Stay tuned,
N.Own

Windows Server 2008 Failover Cluster Configuration Program

Es gibt zwar keine Notwendigkeit mehr für eine erfolgreiche Zertifizierung über den Windows Catalog, um Support von MS für eine Clusterlösung zu erhalten, aber es gibt ein Program, um speziell für Failover Clustering getestete Hardware zu erhalten – das Windows Server 2008 Failover Cluster Configuration Program (FCCP).

FCCP Hardware wurde von Hardwareherstellern erfolgreich validiert und exzessiv für den Betrieb eines Windows Failover Clusters getestet.

Mehr zum Thema FCCP:
» http://www.microsoft.com/(…)/clustering-program.aspx

Das Program umfasst immer vollständige Clusterlösungen inkl. Nodes, HBAs, Storage etc. und das nur für Windows Server 2008.
Noch ist die Liste recht leer, das soll sich bald ändern.

Stay tuned,
N.Own

Clustered SQL Server do’s, don’ts, and basic warnings

Diesmal nur ein KB Tipp: Es gibt einen laufend aktualisierten KB Artikel zum Thema SQL Failover Cluster und deren Eigenheiten:

» http://support.microsoft.com/kb/254321/en-us

This article describes some important do’s and don’ts for using SQL Server clustered servers with the different versions of SQL Server.

Da weiterführende KB Artikel verlinkt sind, bietet sich der Artikel als gute Checkliste für die Installation eines SQL Failover Clusters an.

Stay tuned,
N.Own