Storage Performance Test

Als Alternative zu IOmeter kann auch ein aktuelles Microsoft-Tool zum Einsatz kommen, das Performance-Tests von lokalen Festplatten und SSDs (DAS), LUNs einer SAN, Storage Spaces oder SMB Freigaben ermöglicht: » DiskSPD (https://aka.ms/DiskSpd)

Dabei läuft das Tool auf 32-Bit, 64-Bit und ARM Versionen von Windows sowohl auf physikalischen Servern als auch innerhalb einer VM. Das kommandozeilenbasierte DiskSPD („disk speed“) kann ähnlich wie IOmeter verteilte random I/Os erzeugen und messen, ebenso können eigene Workloads definiert werden.

DiskSpd ist open source (MIT License); das Projekt findet man auf GitHub:
» GitHub.com/Microsoft/Diskspd
Das Tool bietet eine Fülle von Möglichkeiten Parameter für einen Workload zu definieren. Weiterführende Informationen dazu findet man in der Dokumentation auf GitHub (» DOC und » PDF Format).

Im Gegensatz zu IOmeter, dessen Entwicklung seit 2006 weitgehend stagniert, und dem abgekündigten SQLIO wird DiskSPD derzeit aktiv weiterentwickelt und zeigt mit VMfleet auch Workloads für den kommenden Windows Server 2016. Diskspd läuft auch unter der Windows Server 2016 deployment option Nano Server.

Wer ein neues Storage-System in der eigenen Umgebung auf Herz und Nieren hinsichtlich Bandbreite, Durchsatz und IOPS mit verschiedenen Lastprofilen testen möchte, für den stellt DiskSPD eine gute Alternative zu IOmeter, IOzone oder Vdbench dar.

Stay tuned,
N.Own

Windows Server 2016 TP4 available

Kurzmitteilung

Die Technical Preview 4 von Windows Server 2016 ist seit wenigen Stunden verfügbar:

MSDN Download von Windows Server 2016 TP4


Offizielle Ankündigung: » http://blogs.technet.com/b/virtualization/archive/2015/11/19/announcing-the-release-of-hyper-v-containers-in-windows-server-2016-technical-preview-4.aspx

Der Download über MSDN oder das öffentliche Eval Center ist bereits möglich:
» http://www.microsoft.com/en-us/evalcenter/evaluate-windows-server-technical-preview

Stay tuned,
N.Own

Windows Server 2016 – Technical Preview 2

Mit der Ignite Konferenz wurde die zweite Beta von Windows Server 2016 (Windows Server vNext) als Technical Preview 2 veröffentlicht.

Die Testversion kann nach Anmeldung frei heruntergeladen werden, entweder als virtuelle Maschine (x64 VHD) oder zur Installation im ISO Format. Neuigkeiten sind u.a. Rolling Upgrades für Cluster, Nano Server sowie Neuerungen im Netzwerk- und Storage-stack wie PacketDirect oder Storage Replica, siehe:

» http://blogs.technet.com/(…)new-in-windows-server-2016-technical-preview-2.aspx

Zum Download: https://www.microsoft.com/(…)windows-server-technical-preview

Spannende Funktionen wollen erkundet werden – jetzt hat man die Gelegenheit. 😉

Stay tuned,
N.Own

Shared RAID Controller

In Situationen, in denen man einen Failover Cluster unter Nutzung eines Shared RAID Controllers installieren möchte, wird es zu einer Fehlermeldung bei der Validierung kommen mit dem Hinweis:
Disk bus type does not support clustering„.

Shared RAID Controller kommen vor allem bei Bladesystemen zum Einsatz, bei denen einzelne Knoten denselben Controller nutzen, um auf ein lokales Disksubsystem zuzugreifen. So kommt es zur oben genannten Fehlermeldung, obwohl oft eine Shared Storage im Chassis verbaut ist.
Dies kommt z.B. bei einer » Dell VRTX (Sprich: Vertex) vor, die dieses Jahr erschienen ist.

Eine Installation des Features Windows Server Failover Cluster ist dennoch möglich, dazu sollte vorher ein Registry-key namens AllowBusTypeRAID in den Parametern von ClusDisk gesetzt werden:

» http://support.microsoft.com/kb/2839292/en-us
» http://en.community.dell.com/techcenter/extras/w/wiki(…)

Stay tuned,
N.Own

vNext Windows Server Failover Clustering

Für die kürzlich erschienene Windows Server Technical Preview (Windows vNext) gibt es auch neue Features für das Clustering:

· Cluster Operating System Rolling Upgrade / Rolling Hyper-V Cluster Upgrade
· Storage Replica (SR)

Beide Features sind echte Perlen; Rolling Upgrades sind einigen von Windows Server 2003 bekannt und vereinfachen eine Cluster Migration immens, wenn die Hardware beibehalten werden soll.
So kann zum Beispiel ein 4-Knoten Cluster nach und nach auf die neue Betriebssystemversion gebracht werden indem ein Knoten freigeräumt, neu installiert und danach wieder dem Cluster hinzugefügt wird – alles ohne, dass man einen zweiten Cluster auf neuer Hardware vorhalten muss.
Nachdem alle Knoten eines Clusters auf der neuen Windows Server Version sind, gilt es noch den » ClusterFunctionalLevel mittels Update-ClusterFunctionalLevel anzuheben.

Mit Storage Replica unter Nutzung des Windows Features „Windows Volume Replication“ können Daten via SMB3 auf Blockebene (block-level) gespiegelt werden, entweder synchron oder asynchron und das unabhängig von der Storage-Hardware.
Diese Funktion vereinfacht den Aufbau von Geo-/Metro-Clustern (Stretch Clusters) immens, da man nun für viele Anwendungsfälle kein teures SAN-basiertes Mirroring benötigt.
Der verlinkte TechNet Artikel enthält einen Link zu einem » Storage Replica Guide (DOCX).

© Microsoft

SR benötigt jeweils ein Loglaufwerk je Datenlaufwerk, das repliziert werden soll. Ferner müssen die Datenlaufwerke GPT formatiert sein, beide Laufwerke (Quelle und Replikat) müssen eine identische Größe aufweisen, auf das Replikat kann nicht zugegriffen werden, zwischen Quelle und Replikat sollte eine Verbindung mit hoher Bandbreite (≥10GbE) und niedriger Latenz (≤5ms) bestehen. Siehe » Beitrag von Ned Pyle.
Man sollte dabei bedenken: SR ist kein Ersatz für DFSR.

Siehe: » http://technet.microsoft.com/en-us/library/dn765474.aspx

Was gibt es sonst neues in Windows Server vNext?
» http://technet.microsoft.com/en-us/library/dn765472.aspx

Windows Server 10 aka „vNext“ ist noch in einem sehr frühen Stadium, daher sind die Inhalte noch mit Vorsicht zu genießen und „subject to change“.
Beide Features sind sehr vielversprechend und liefern bereits jetzt gute Gründe sich mit der kommenden Version von Windows Server zu beschäftigen.

Stay tuned,
N.Own

SAN I/O Fault Tolerance

Windows Server 2008 R2 bietet neben der erhöhten Ausfallsicherheit hinsichtlich der NICs und der Nodes auch die Möglichkeit Storage I/O Traffic umzuleiten.

Block Level Zugriffe auf eine SAN können dynamisch via SMB über eine Netzwerkverbindung geroutet werden und an einen Node weitergeleitet werden, der noch eine Verbindung zur SAN hat.

Es können somit erstmals Ausfälle der Storage Pfade zu einer SAN, sei es SAS, Fibre Channel oder iSCSI, abgefangen und über einen Netzwerkpfad umgeleitet werden. Windows Server 2008 bietet dieses feature out-of-the-box in der R2 Version in Verbindung mit Hyper-V und Cluster Shared Volumes.

Stay tuned,
N.Own

Live Migration mit Hyper-V

Der erste TechNet Artikel zum Thema Hyper-V Live Migration mit Windows Server 2008 R2 ist erschienen:

» http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd446679.aspx

Der Artikel beschreibt in einer Schritt-für-Schritt Anleitung die Einrichtung und Besonderheiten beim Failover Clustering der Hyper-V Rolle. Das neue feature Cluster Shared Volumes wird ebenfalls angesprochen.

Stay tuned,
N.Own