Failover Clustering mit Windows Longhorn

Es gibt Neuigkeiten auf der MS Website zum Thema Failover Clustering mit Longhorn Server:
» Failover Clustering with Windows Server „Longhorn“ (17.01.07)

Die Neuerungen im Überblick:
· Neues Cluster Validierungs Tool
· Verbesserungen bei Setup und Migration
· Verbesserungen der Cluster Verwaltung und beim Betrieb
· Verbesserungen bei der Architektur
· Verbesserungen im Umgang mit der Storage
· Verbesserungen bei der Netzwerkunterstützung und der Sicherheit

Die Neuerungen wurden bereits Anfang September in einem Dokument veröffentlicht, das TechNet Abonennten zur Verfügung steht:
What’s New in Failover Clusters
Datei: en_Whats_New_in_Failover_Clusters.doc
Stand: 2006-09-07 16:35:50 (UTC)

Die aktuelle o.g. MS Website entspricht dem Inhalt des Dokuments.

Details zu den einzelnen Punkten sind auf der o.g. MS Website zu finden, diese werde ich in einem späteren Beitrag beleuchten.

Stay tuned,
N.Own

Das cluster.log

Alle Operationen des Clusterdienstes werden in das cluster.log geschrieben, das einem einen hervorragenden Ansatz zu Troubleshootingzwecken bietet. Speicherort des cluster.log ist standardmäßig:

%SystemRoot%\Cluster\cluster.log

Der Clusterdienst schreibt ein sehr ausführliches Log, alle Operationen werden hier im Millisekundenbereich aufgezeichnet.
Daher ist der Zeitraum, den das cluster.log abdeckt meist im Minutenbereich – je nach Auslastung des Clusters.

Die Größe des Cluster Logs -nicht zu verwechseln mit dem Quorum Log- kann über eine Umgebungsvariable einfach angepasst werden, siehe:

» Change the size of the cluster diagnostic log

» How to turn on cluster logging in Microsoft Cluster Server (KB168801)

Standardwert ist 8 MB, eine Größe um die 32 MB ist praktikabel und bietet einem ein größeres Zeitfenster.

In späteren Einträgen gehe ich näher auf die Spezifika des Logs ein.

Die Zeitangaben im cluster.log sind übrigens in GMT.

Stay tuned,
N.Own