Wissenswertes über Windows Server Cluster

Ein MCSEboard.de Blog von N.Own [Microsoft MVP]

Tag / Kategorie: 'Windows Server 2008 R2'

Zu Windows Server 2008 R2 Hyper-V gibt es nun ein Component Architecture Poster. Ein Abschnitt zeigt die Funktionsweise von Live Migration und Cluster Shared Volumes (CSV) im Überblick.

Zum Download:
» http://www.microsoft.com/downloads/(…)23146fd93151

Stay tuned,
N.Own

news.gifIn einer Pressemeldung berichtet Microsoft von der International Supercomputing Conference – ISC 2010. Vorgestellt wurde die Windows HPC Server 2008 R2 Beta 2

http://www.microsoft.com/(…)pressemitteilung.mspx?id=533183

Mehr zur Technical Computing Intiative:
http://blogs.msdn.com/(…)technical-computing-in-the-cloud.aspx

Stay tuned,
N.Own

Für Windows Server 2008 R2 gibt es nun auch einen KB Artikel der empfohlenen Hotfixe für Windows Server Failover Clustering. Microsoft empfiehlt diese Hotfixe ggf. zu installieren.

» Recommended hotfixes for 2008 R2-based server clusters

Eine generelle Empfehlung gibt es momentan nicht, bei Einsatz eines Print Clusters sollte man aber das Stability Update KB 976571 installieren.

Empfohlene Hotfixe für Windows Server 2008:
» http://www.cluadmin.de/index.php?p=137
Für Windows Server 2003 SP2:
» http://www.cluadmin.de/index.php?p=297

Stay tuned,
N.Own

Welche Rollen & Ressourcen können mit einem Windows Server 2008 R2 Failover Cluster hochverfügbar gehalten werden?
Bereits Windows Server 2008 ermöglichte neue Clusterfähige Rollen wie DFS-N oder iSNS und nicht zuletzt Hyper-V.

Windows Server 2008 R2 bietet zwei weitere Ressourcentypen an, zum einen den Remote Desktop Connection Broker (RDCB), ehemals Terminal Services Session Broker, sowie DFS Replicated Folders (DFS-R) zur Erweiterung der File Services.

Folgende Cluster-Ressourcentypen stehen somit unter 2008 R2 zur Verfügung:

  • DFS Namespace Server (DFS-N)
  • Dynamic Host Configuration Protocol Server (DHCP)
  • Distributed Transaction Coordinator (DTC)
  • File Server
  • Generic Application
  • Generic Script
  • Generic Service
  • Internet Storage Name Service (iSNS) Server
  • Message Queuing (MSMQ)
  • Other Server (3rd Party)
  • Print Server
  • Virtual Machine (Hyper-V VM)
  • WINS Server
  • Remote Desktop Connection Broker (RDCB)
  • DFS Replicated Folders (DFS-R)

Die meisten Ressourcentypen können mittels Cluster Migration Wizard von 2003 oder 2008 auf 2008 R2 migriert werden. Zur Migration von File Servern steht zudem das File Server Migration Toolkit (FSMT) zur Verfügung, das neben den reinen Shares auch Daten und NTFS Rechte übernimmt. Zur Migration von Print Servern steht der Printer Migration Wizard und das Kommandozeilentool PrintBRM.exe zur Verfügung.
Aktuelle Migrationspfade im Detail habe ich bereits hier gebloggt: » http://www.cluadmin.de/index.php?p=704

Stay tuned,
N.Own

IPSecCluster Validation wurde in der Version 2008 R2 weiter ausgebaut. Validation Tests sind eine gute Möglichkeit, um schnell und vor allem einfach herauszufinden, ob die Hardware- und Softwarekomponenten die Voraussetzungen für Failover Clustering erfüllen.

Windows Server 2008 R2 bietet nun durch die Validierung der Cluster Konfiguration zusätzlich die Möglichkeit einen laufenden Cluster hinsichtlich der getroffenen Einstellungen zu überprüfen.
Es können damit also nicht nur die Voraussetzungen vor einer Installation geprüft, sondern auch die aktuellen Settings der Ressourcen, Volumes, und des Quorums etc. – ideal zum Troubleshooting und für Dokumentationszwecke.

Validation Reports bestehen aus *.mht Dateien, die man mit einem Webbrowser öffnen kann.

Weiterführende Informationen zu den Validation Reports unter 2008 R2 im Detail:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc726064.aspx

Aktuell umfasst die R2 Failover Cluster Validation die folgenden Punkte: Inventory tests, Storage tests, Network tests, System Configuration tests, Cluster Configuration tests

Stay tuned,
N.Own

Active Directory SecurityWelche Voraussetzungen und welche Einstellungen müssen im Active Directory gegeben sein, um den fehlerfreien Betrieb eines Clusters auf Basis von Windows Server 2008 oder 2008 R2 zu gewährleisten?

Dieser Fragestellung widmet sich folgender umfangreiche TechNet Artikel:

» http://technet.microsoft.com/(…)cc731002.aspx

Auch wenn ein Cluster Service Account (CSA) ab Windows Server 2008 nicht mehr nötig ist, benötigt man einen Active Directory Account für die zentrale Administration eines Clusters und dessen Nodes. Cluster Name Accounts (CNO) behalten weiterhin Ihre Rolle für die Erstellung virtueller Netzwerk-Namen und werden ebenfalls behandelt.

Für Windows Server 2003 sind zudem Rechte für den CSA nötig:
» http://www.cluadmin.de/index.php?p=111
Diese betreffen Windows Server 2008 und 2008 R2 nicht mehr

Fehlende Rechte oder eine ungenaue Umsetzung der Active Directory Rechte führen oft erst sehr spät zu einem Fehlerbild, das erfahrungsgemäß schwer zu analysieren ist.
Daher ist es ratsam, den TechNet How-To Artikel abzuarbeiten, um unangenehme Spätfolgen zu vermeiden.

Stay tuned,
N.Own

W2K8ClusterIconWindows Server 2008 R2 ist nun RTM. Die ersten Upgradeprojekte werden lanciert und nun stellt sich die Frage: Welche Möglichkeiten stehen einem zur Verfügung, um bestimmte Anwendungen, Dienste und Rollen auf einen R2 Cluster zu migrieren?

In den meisten Fällen hilft einem der Cluster Migration Wizard.
Folgender aktuelle TechNet Artikel zeigt die Möglichkeiten aufgeschlüsselt nach Diensten und Applikationen im Detail:
» http://technet.microsoft.com/(…)ee791924.aspx

Es werden neben den gängigen Diensten wie File, Print, DHCP etc. auch Applikationen wie SQL & Exchange betrachtet.

Stay tuned,
N.Own

SANWindows Server 2008 R2 bietet neben der erhöhten Ausfallsicherheit hinsichtlich der NICs und der Nodes auch die Möglichkeit Storage I/O Traffic umzuleiten.

Block Level Zugriffe auf eine SAN können dynamisch via SMB über eine Netzwerkverbindung geroutet werden und an einen Node weitergeleitet werden, der noch eine Verbindung zur SAN hat.

Es können somit erstmals Ausfälle der Storage Pfade zu einer SAN, sei es SAS, Fibre Channel oder iSCSI, abgefangen und über einen Netzwerkpfad umgeleitet werden. Windows Server 2008 bietet dieses feature out-of-the-box in der R2 Version in Verbindung mit Hyper-V und Cluster Shared Volumes.

Stay tuned,
N.Own

Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ist seit gestern fertiggestellt und hat die RTM Phase erreicht:

Offizielle Änkündigung im Windows Team Blog:
» http://windowsteamblog.com/(…)7-has-been-released

Offizielle Ankündigung im Windows Server Team Blog:
» http://blogs.technet.com/windowsserver/(…)r2-rtm.aspx

Ab wann man mit welchem Status auf die Bits zugreifen kann ist hier zu finden:
» http://windowsteamblog.com/(…)windows-7-rtm.aspx
Auf Connect, TechNet & MSDN wird der 6. August Stichtag sein, für Partner ab dem 16. August usw.

Stay tuned,
N.Own

Print ServerWindows Server 2008 R2 bringt ein neues Feature mit, das Print Cluster Administratoren zu schätzen wissen werden: Printer Driver Isolation – Sandboxing für Druckertreiber.

Damit ist es möglich einzelne Druckertreiber in eigenen Prozessen laufen zu lassen, ohne das der Spooler bei Absturz dieser davon betroffen ist. Die Druckjobs sowie andere Druckprozesse bleiben davon ebenfalls unberührt.

Es gibt dazu drei Modi, die für einzelne Druckertreiber ausgewählt werden können:

  • None
  • Shared
  • Isolated

None entspricht der Einstellung unter Windows Server 2003: Der Druckertreiber läuft im Kontext des Spoolers. Im Shared Modus laufen die Druckertreiber unabhängig vom Spooler Prozess in einem eigenen Prozess (PrintIsolationHost.exe), die Treiber teilen sich einen Host Prozess.
Im Isolated Modus können einzelne Druckertreiber in eigenen Prozessen ausgeführt werden – sowohl unabhängig vom Spooler als auch von den Host Prozessen der anderen Druckertreiber. Letzteres bietet sich für vor allem für problembehaftete Druckertreiber mit bekannten Problemen an.

Printer Driver Isolation

Mittels Printer Driver Isolation unter R2 kann ein fehlerhafter Druckertreiber nicht mehr die Verfügbarkeit des Print Clusters an sich beeinträchtigen.

Siehe auch:
» http://msdn.microsoft.com/en-us/library/dd568151.aspx

Stay tuned,
N.Own

Print ServerDer Print Migrator war das Tool der Wahl zum Backup & Restore sowie zur Migration von Druckern auf Windows Servern und Windows Print Clustern.

Unter Windows Server 2008 / 2008 R2 gibt es ein neues Tool neben der PMC GUI, das sich für diese Zwecke anbietet: PrintBRM.exe (Print Backup Restore Manager).

» http://support.microsoft.com/kb/938923/en-us

Es wird im Gegensatz zum PrintMig unter x64 Systemen supported:

Weiterführende Informationen zu PrintBRM sind u.a. hier zu finden.

» AskPerf: Why PrintMig 3.1 is Retired

» AskPer: PRINTBRM and the Configuration File

Wie erwähnt kann auch der Printer Migration Wizard der Print Management Console (PMC) über die GUI genutzt werden. PrintBRM kann über den Switch -c parametrisiert und zB. für eine regelmäßige Sicherung mittels Script genutzt werden.

Stay tuned,
N.Own

Der Release Candidate von Windows 7 ist soeben veröffentlicht worden. Auf Connect, TechNet und MSDN ist er als Download verfügbar.

Das gilt auch für die Serverversion Windows Server 2008 R2.

Versionen:
Windows 7 client (x86 & x64) – Build 7100
Windows Server 2008 R2 (x64 only) – Build 7100

Announcement: » http://windowsteamblog.com/blogs/wind(…)

Stay tuned,
N.Own

Der erste TechNet Artikel zum Thema Hyper-V Live Migration mit Windows Server 2008 R2 ist erschienen:

» http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd446679.aspx

Der Artikel beschreibt in einer Schritt-für-Schritt Anleitung die Einrichtung und Besonderheiten beim Failover Clustering der Hyper-V Rolle. Das neue feature Cluster Shared Volumes wird ebenfalls angesprochen.

Stay tuned,
N.Own

Windows 7 Beta ist diese Woche erschienen!

Seit heute ist die Windows 7 Beta für TechNet und MSDN Abonnenten verfügbar, ab morgen als CTP für die breite Öffentlichkeit.
Ca. 2,5 Mio. Downloads werden ab morgen freigeschaltet.
Diese Beta wird zum 01.08.2009 ablaufen.

Details zur Beta 1 von Windows 7 (Client):
» http://blogs.technet.com/(…)windows-7-beta-1(…)

Details zur Beta 1 von Windows Server 2008 R2 (Server):
» http://blogs.technet.com/(…)windows-server-2008-r2-beta(…)

Quelle:
» http://windowsteamblog.com/(…)windows-7-beta-kicks-off(…)

Auf meinem Samsung NC-10 NetBook macht sich Windows 7 schon recht gut, ich bin sehr gespannt wie sich die Server-Version entwickelt hat.

Stay tuned,
N.Own

Windows Server 2008 R2, codename Windows 7 Server, wird das erste Windows Server Release sein, welches Failover Cluster PowerShell Commandlets bereitstellt.
Die PowerShell Befehle lösen cluster.exe als Scripting Schnittstelle ab. Cluster.exe wird zu Migrationszwecken noch in R2 enthalten sein, danach soll es entfernt werden.

Die PowerShell wird auch bei einem Server Core Cluster zur Verfügung stehen.
Auch NLB Cluster sind demnächst via PowerShell administrierbar.

Windows 7 ist momentan in der Betaphase, es wird bald eine Public Beta geben. PowerShell Scripting sowie Cluster Shared Volumes in Verbindung mit Hyper-V sind nur zwei der spannenden neuen Failover Cluster Features, für die sich der Umstieg auf Windows 7 Server sicherlich lohnt.

Quelle: http://blogs.msdn.com/clustering(…)9243367.aspx

Stay tuned,
N.Own

Bis dato basierte Windows Server Failover Clustering (WSFC), ehemals MSCS, auf der Shared Nothing Architektur. Das bedeutet unter anderem, daß kein Volume gleichzeitig von zwei Nodes im Zugriff sein darf.

Das wird sich mit Windows Server 2008 R2, codename Windows 7 Server, ändern.
Das Feature dazu heißt:

Cluster Shared Volumes (CSV)

· Cluster Shared Volumes erlauben gleichzeitigen Zugriff auf CSV Disks von jedem Node aus

· Man spricht in dem Fall von “Distributed File Access for Hyper-V”

· Volumes werden nicht mehr dismounted und remounted

· VMs bleiben online während eines Failovers (!)

· Ein Coordinator Node hält die Disk Ressource und regelt den Zugriff auf die CSV Disk

· Single Name Space für den Zugriff auf die CSV Disk: %windir%\ClusterStorage\…

· Keine spezielle Storage, keine Agenteninstallation, kein neues Filesystem nötig

· Der File System mini-filter CSVFilter.sys ermöglicht die neue Funktionalität

· CSV in R2 wird nach derzeitigem Stand nur in Verbindung mit Hyper-V unterstützt

In Verbindung mit Hyper-V wird es dank CSV Disks sehr spannende Clustering-Möglichkeiten geben. So kann eine VM zwischen den Nodes in einem Windows Server 2008 R2 Cluster ohne Downtime verschoben werden. Der Failover geschieht ohne, daß der client dies bemerkt. Offene TCP Verbindungen werden dabei erhalten, es kommt zu keinem Abbruch der Verbindung oder einer Session.  Die ersten Demos sehen sehr vielversprechend aus.

Cluster Shared Volumes können über die GUI oder mit Hilfe der Powershell erstellt werden.

Stay tuned,
N.Own

Im September gab es eine offizielle Microsoft Pressemitteilung zu den kommenden “Get Virtual Now” Events, die die neuen Features von “Windows 7” aka “Windows Server 2008 R2” hinsichtlich Virtualisierung mit Hyper-V vorstellen.

Ein sehr interessantes Feature ist das von anderen Server Virtualisierungslösungen bekannte “Live Migration“, das es einem erlaubt eine Hochverfügbare VM während des Betriebes von einem Node auf einen zweiten Node zu verschieben – ohne Neustart, ohne Unterbrechung:

http://www.microsoft.com/(…)09-07GetVirtualNowPR.mspx

Eine erste offizielle Demo findet man hier:
http://edge.technet.com/(…)Live-Migration/

Stay tuned,
N.Own