Cluster Validation wurde in der Version 2008 R2 weiter ausgebaut. Validation Tests sind eine gute Möglichkeit, um schnell und vor allem einfach herauszufinden, ob die Hardware- und Softwarekomponenten die Voraussetzungen für Failover Clustering erfüllen.
Windows Server 2008 R2 bietet nun durch die Validierung der Cluster Konfiguration zusätzlich die Möglichkeit einen laufenden Cluster hinsichtlich der getroffenen Einstellungen zu überprüfen.
Es können damit also nicht nur die Voraussetzungen vor einer Installation geprüft, sondern auch die aktuellen Settings der Ressourcen, Volumes, und des Quorums etc. – ideal zum Troubleshooting und für Dokumentationszwecke.
Validation Reports bestehen aus *.mht Dateien, die man mit einem Webbrowser öffnen kann.
Weiterführende Informationen zu den Validation Reports unter 2008 R2 im Detail:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc726064.aspx
Aktuell umfasst die R2 Failover Cluster Validation die folgenden Punkte: Inventory tests, Storage tests, Network tests, System Configuration tests, Cluster Configuration tests
Stay tuned,
N.Own
Mit dem Erscheinen von » Exchange 2010 Anfang des Monats häufen sich die Fragen ‘rund um das Exchange Clustering und den neuen Exchange DAG (“Database Availability Groups”).
Mit den Database Availability Groups wurde die Exchange Architektur hinsichlich Clustering weiterhin verbessert, die Installation und Verwendung der Failover Cluster Komponenten geschieht nun weitestgehend im Hintergrund, ebenso die Konfiguration.
Wie steht es um die bisherigen und neuen Cluster Möglichkeiten?
Die schlechte Nachricht: LCR (“Local Continuous Replication”) und SCR (“Single Copy Cluster”) sind mit Exchange 2010 passé.
Die gute Nachricht: Exchange Hochverfügbarkeit wird einfacher, CCR (“Cluster Continuous Replication”) und SCR (“Standby Continuous Replication”) wurden konsequent fortgeführt und zu DAG zusammengefasst.
Das Limit für DAG liegt bei 16 Exchange Nodes, die über verschiedene Sites verteilt sein dürfen.
Welche Quorum Modelle werden verwendet?
Database Availability Groups verwendet nach wie vor ein Subset von Windows Server Failover Cluster Komponenten und bietet folgende Quorum Möglichkeiten:
Node Majority
Bei einer ungeraden Anzahl an Servern (Nodes) kommt dieses Model zur Verwendung. Eine Mehrheit an Votes ist über die Nodes gegeben.
Node & File Share Majority
Bei einer geraden Anzahl an Nodes wird ein File Share Witness eingerichtet, damit eine Mehrheit an Votes besteht.
Die Auswahl des passenden Quorum Models geschieht ebenfalls im Hintergrund.
Weitere Informationen zu den Failover Cluster Quorum Modellen:
» http://www.cluadmin.de/index.php?p=500
Weiterführende Informationen zu den Exchange 2010 Database Availability Groups:
» http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd298065.aspx
Exchange 2010 bringt interessante Möglichkeiten zum Thema Hochverfügbarkeit mit und vereinfacht den Einsatz von Exchange Clustering Einsatz immens.
Stay tuned,
N.Own
Welche Voraussetzungen und welche Einstellungen müssen im Active Directory gegeben sein, um den fehlerfreien Betrieb eines Clusters auf Basis von Windows Server 2008 oder 2008 R2 zu gewährleisten?
Dieser Fragestellung widmet sich folgender umfangreiche TechNet Artikel:
» http://technet.microsoft.com/(…)cc731002.aspx
Auch wenn ein Cluster Service Account (CSA) ab Windows Server 2008 nicht mehr nötig ist, benötigt man einen Active Directory Account für die zentrale Administration eines Clusters und dessen Nodes. Cluster Name Accounts (CNO) behalten weiterhin Ihre Rolle für die Erstellung virtueller Netzwerk-Namen und werden ebenfalls behandelt.
Für Windows Server 2003 sind zudem Rechte für den CSA nötig:
» http://www.cluadmin.de/index.php?p=111
Diese betreffen Windows Server 2008 und 2008 R2 nicht mehr
Fehlende Rechte oder eine ungenaue Umsetzung der Active Directory Rechte führen oft erst sehr spät zu einem Fehlerbild, das erfahrungsgemäß schwer zu analysieren ist.
Daher ist es ratsam, den TechNet How-To Artikel abzuarbeiten, um unangenehme Spätfolgen zu vermeiden.
Stay tuned,
N.Own
Windows Server 2008 R2 ist nun RTM. Die ersten Upgradeprojekte werden lanciert und nun stellt sich die Frage: Welche Möglichkeiten stehen einem zur Verfügung, um bestimmte Anwendungen, Dienste und Rollen auf einen R2 Cluster zu migrieren?
In den meisten Fällen hilft einem der Cluster Migration Wizard.
Folgender aktuelle TechNet Artikel zeigt die Möglichkeiten aufgeschlüsselt nach Diensten und Applikationen im Detail:
» http://technet.microsoft.com/(…)ee791924.aspx
Es werden neben den gängigen Diensten wie File, Print, DHCP etc. auch Applikationen wie SQL & Exchange betrachtet.
Stay tuned,
N.Own
Windows Server 2008 R2 bietet neben der erhöhten Ausfallsicherheit hinsichtlich der NICs und der Nodes auch die Möglichkeit Storage I/O Traffic umzuleiten.
Block Level Zugriffe auf eine SAN können dynamisch via SMB über eine Netzwerkverbindung geroutet werden und an einen Node weitergeleitet werden, der noch eine Verbindung zur SAN hat.
Es können somit erstmals Ausfälle der Storage Pfade zu einer SAN, sei es SAS, Fibre Channel oder iSCSI, abgefangen und über einen Netzwerkpfad umgeleitet werden. Windows Server 2008 bietet dieses feature out-of-the-box in der R2 Version in Verbindung mit Hyper-V und Cluster Shared Volumes.
Stay tuned,
N.Own
Diesmal ein Beitrag in eigener Sache: In der aktuellen Ausgabe des IT-Administrator zum Thema Hochverfügbarkeit findet man u.a. einen Artikel von mir:
“Hochverfügbarkeit mit Windows Server 2008 R2 – Virtuelle Clusterfreuden” (N.Own)
Der Artikel behandelt die neuen Clustering Features der R2 Version: Cluster Shared Volumes (CSV) in Verbindung mit Hyper-V und dessen Funktionsweise, SAN Fault Tolerance, erweiterte Failover Cluster Validation, Printer Driver Isolation (cluster aware) und das Tool Print Backup Restore Manager (PrintBRM):
http://www.it-administrator.de/magazin/(…)63358.html
Aber es sind noch mehr interessante Artikel in der Ausgabe zum Thema Hochverfügbarkeit:
http://www.it-administrator.de/magazin/(…)200908.html
Den IT-Administrator gibt es ab morgen, Montag den 03.08.09, am Kiosk.
Stay tuned,
N.Own
Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ist seit gestern fertiggestellt und hat die RTM Phase erreicht:
Offizielle Änkündigung im Windows Team Blog:
» http://windowsteamblog.com/(…)7-has-been-released
Offizielle Ankündigung im Windows Server Team Blog:
» http://blogs.technet.com/windowsserver/(…)r2-rtm.aspx
Ab wann man mit welchem Status auf die Bits zugreifen kann ist hier zu finden:
» http://windowsteamblog.com/(…)windows-7-rtm.aspx
Auf Connect, TechNet & MSDN wird der 6. August Stichtag sein, für Partner ab dem 16. August usw.
Stay tuned,
N.Own


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