Tag / Kategorie: 'Failover Cluster'
Dieser Tage kam die Frage im MCSEboard.de auf, ob denn der File Server Resource Manager (FSRM) mit gesetzten Quotas auf einem Windows Server 2003 R2 Cluster läuft: Ja, absolut.
Die Einstellungen die für ein Volume gesetzt sind, werden auf dem Laufwerk selbst im ordner “System Volume Information” gespeichert [» 1]. Bei einem Failover wandert also die Konfiguration mit dem Volume auf den jeweils aktiven Node.
Informationen wie die Quota Templates werden in der Registry gespeichert und sind auf einem Cluster in folgendem Hive zu finden: HKLM\Cluster\SRM
Um Quotas und File Screens zu konfigurieren verbindet man sich nicht mit dem virtuellen Namen des File Server Clusters, sondern mit dem aktiven Node [» 2].
Um ein Backup der FSRM Konfiguration durchzuführen siehe folgenden TechNet Artikel:
» http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc771319.aspx [3]
Hier ein Screenshot von einem 2-Node Cluster, bei den Nodes handelt es sich um Windows Storage Server 2003 R2 x64 mit aktivem FSRM:
Stay tuned,
N.Own
Im September gab es eine offizielle Microsoft Pressemitteilung zu den kommenden “Get Virtual Now” Events, die die neuen Features von “Windows 7” aka “Windows Server 2008 R2” hinsichtlich Virtualisierung mit Hyper-V vorstellen.
Ein sehr interessantes Feature ist das von anderen Server Virtualisierungslösungen bekannte “Live Migration“, das es einem erlaubt eine Hochverfügbare VM während des Betriebes von einem Node auf einen zweiten Node zu verschieben – ohne Neustart, ohne Unterbrechung:
http://www.microsoft.com/(…)09-07GetVirtualNowPR.mspx
Eine erste offizielle Demo findet man hier:
http://edge.technet.com/(…)Live-Migration/
Stay tuned,
N.Own
Es gibt Neuigkeiten zum Thema Hyper-V & Clustering. Neben der Fertigstellung der RTM Version von Hyper-V (» KB 950050) Ende Juli, ist Mitte August ein Hotfix für Windows Server Failover Clustering erschienen:
» Increased functionality and virtual … (KB 951308)
Der QFE Hotfix bietet “Increased functionality and virtual machine control in the Windows Server 2008 Failover Cluster Management console for the Hyper-V role”, er ändert hauptsächlich die Failover Cluster Management console Cluadmin.msc.
Weiterhin ist im August ein Hyper-V Planning und Deployment Guide erschienen, der die Installationsvoraussetzungen, die unterstützten Gastsysteme sowie Details zum Installationsvorgang beschreibt:
http://download.microsoft.com/…/HyperV_Deploy.doc (MS Word)
Stay tuned,
N.Own
Kürzlich wurde ich gefragt, ob man denn EFS (Encrypting File System auf NTFS Datenträgern) auf einem Windows Cluster nutzen kann – Klar, seit Windows Server 2003 funktioniert das tadellos:
» Storage Features in Windows Server 2003 and Clustering
Damit die EFS Verschlüsselung klappt muss lediglich darauf geachtet werden, daß beim virtuellen Server Kerberos aktiviert ist, dazu setzt man in den Eigenschaften der Ressource des Netzwerknamens den Haken “Kerberos-Authentifizierung aktivieren”. Bevor man diesen Schritt unternimmt, sollten einige caveats beachtet werden:
» Applying Kerberos Authentication in a Clustered Environment
Einmal aktiviert, sollte man die Kerberos Authentifizierung nicht mehr leichtfertig deaktivieren…
Stay tuned,
N.Own
IPSec war von Microsoft mit Erscheinen von Windows Server 2003 ursprünglich als not recomended für den Clusterbetrieb eingestuft:
» TechNet: IPSec in Cluster Networking
(Stand: January 01, 2003)
IPSec was not designed for failover situations and we recommend that you do NOT use IPSec for applications in a Server cluster.
Grund für diese Empfehlung ist die Art und Weise, wie die Sicherheitszuordnungen (SAs) des IPSec Internet Key Exchange (IKE) gespeichert werden – nämlich in einer lokalen und damit Nodes-pezifischen Datenbank.
Bei einem Failover müssen daher alle IPSec Verbindungen neu initiiert werden, um eine neue IKE SA auszuhandeln. Dieser Prozess dauert bei einem Windows 2000 Server Cluster per default 6 Minuten: 5 Minuten für den IPSec Idle Timeout, 1 Minute für das Re-initiieren durch den IKE (siehe » KB306677).
Das erhöht die Failoverzeit beträchtlich und senkt die potentielle Uptime…
Auf einem Windows Server 2003 Cluster kann diese Zeit per Registry immerhin auf 2 Minuten gedrückt werden, daher hat sich die ursprüngliche Empfehlung von Microsoft inzwischen wieder etwas relativiert.
Im Falle von Exchange 2003 ist ein Cluster Setup im Zusammenhang mit IPSec auch supported:
» How to Configure IPSec on an Exchange … Cluster
Mit der Hilfe des Registry-Keys NLBSFlags=1 kann in einer Multi-Tier Umgebung mit zB. NLB Frontendserver die IPSec idle time von 5 auf eine Minute gesenkt werden. Zusammen mit der IKE Re-initiierung (+1 Minute) kommt man dann auf die erwähnten 2 Minuten. Der Key ist in folgendem Zweig zu finden:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services
\PolicyAgentOakley
Alles in allem muss abgewägt werden, ob man mit der zusätzlichen Verzögerung bei einem Failover leben kann bzw. ob dies die jeweiligen SLAs erlauben.
Für Windows Server 2008 Cluster hat sich das geändert, in Verbindung mit Windows Vista ist IPSec nicht mehr abhängig von Timeouts und kann bei einem Failover sofort eine neue SA aushandeln.
Stay tuned,
N.Own
Im Prinzip benötigt ein reiner Windows Server 2003 Cluster keine NetBIOS Funktionalität mehr, allerdings gängige Applikationen, die ein Cluster bereitstellt – daher ist die Frage mit einem klaren “Jein” zu beantworten.
Technisch ist es machbar, mit gewissen Einschränkungen:
» TechNet: NetBIOS in Cluster Networking
Zudem kann folgender Fehler bei der Namensauflösung vorkommen:
\\<FQDN>
You were not connected because a duplicate name exists on the network. Go to System in Control Panel to change the computer name and try again.
Dieser kann über den Registry Eintrag DisableStrictNameChecking gelöst werden, mehr dazu unter folgendem KB Artikel (KB914056):
» You may receive error messages if you disable NetBIOS…
Auch wenn es technisch machbar ist für den reinen Cluster Betrieb, so kommt doch nicht jede Applikation damit zurecht – so zum Beispiel Exchange:
» Exchange Server 2003 require NetBIOS name resolution…
Zu dem Thema NetBIOS und speziell Exchange hat MVP Kollege Russ Kaufmann einen Blog Artikel verfasst:
» Russ Kaufmann: WINS is a Friend of Mine
Fazit: In einem LAN, in dem man Applikationen wie Exchange 2003 sowie Windows XP clients inkl. third party software etc. findet, sollte man lieber ein, zwei WINS Server bereithalten. Diese schränken die unangenehmen NetBIOS Broadcasts ein und stellen sicher, daß auch legacy Apps noch laufen.
Wer sich im Detail für die Namensauflösung und deren Wege in einem LAN interessiert, findet in diesem TechNet Artikel detaillierte Informationen nebst passender Schaubilder zum Thema Name Resolution aus dem Windows XP Professional Resource Kit:
» Configuring IP Addressing and Name Resolution
Stay tuned,
N.Own
Windows Server Hyper-V ist seit kurzem als RTM Version verfügbar (Build 6.0.6001.18016) und damit offiziell gelaunched:
» http://www.microsoft.com/hyper-v
Interessanterweise läuft die Microsoft Website bereits seit Anfang Juni komplett unter Hyper-V – natürlich in einem Windows Server Cluster ![]()
Interessante Daten und Zahlen sowie Uptime charts gibt es im Windows Server Division Weblog:
» Microsoft.com Powered by Hyper-V
Zum Download: » Holt Euch das update zur RTM
Stay tuned,
N.Own
Gestern erreichte mich eine Mail mit der Information, daß der Resource Monitor bei einem Windows Server 2003 Cluster mit SP2 sporadisch abstürzen könnte. Der Crash tritt nur mit installiertem SP2 oder Hotfix 921181 (File Share Witness) auf.
Es gibt für diesen Fall einen Hotfix:
» http://support.microsoft.com/kb/948701/en-us
Der Hotfix kann direkt per Weblink angefordert werden:
» http://support.microsoft.com/hotfix/KBHotfix…
Eine Suche nach der Crashdump Datei des Resource Monitor (resrcmon.dmp) im %SYSTEMROOT%\Cluster gibt Aufschluss über einen vorhergehenden Absturz.
Der passende Eintrag im cluster.log ist in o.g. KB Artikel aufgeführt. Der gefixte resrcmon.exe trägt die Version 5.2.3790.4250
Stay tuned,
N.Own
Wer auf mehreren Clustern Freigaben für Home-, Profil- und Ablagelaufwerk anlegen muss, kann dies auch über Batchdatei erledigen.
Hier ein Beispiel:
REM Freigaben für Standort im Cluster anlegen
REM
REM %1 = Virtueller Name des Clusters (Clustergruppe), %2 = Standortinfo 1 , %3 = Standortinfo 2, %4=File Server Clustergruppe
REM Sample: ‘cluShares.bat CLU01MUC015N Aussenstelle Musterstadt CLU01MUC020N’
REM Just change the pathvar and everyone variable to your File Share and Everyone identifier
REM v 0.5, 04.08.07 – n.own @ mvps.orgREM @echo off
SET pathvar=F:\Kunde
SET everyone=Jeder
SET diskres=Disk F:IF EXIST “%pathvar%\%2″ goto Process
rocess
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /create /group:”%4″ /type:”File Share”
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /priv path=”%pathvar%\%2\Home %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /priv Sharename=”Home %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /priv Remark=”Freigabe für %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /prop Description=”Freigabe für %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /priv security=%everyone%,grant,f:security
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /priv ShareSubDirs=0
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /AddDep:”%diskres%”
cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /AddDep:”%4 Name”
REM cluster %1 res “Freigabe Home %2 %3″ /oncluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /create /group:”%4″ /type:”File Share”
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /priv path=”%pathvar%\%2\Profiles %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /priv Sharename=”Profiles %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /priv Remark=”Freigabe für %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /prop Description=”Freigabe für %2 %3″
cluster %1 res “Freigabe Profiles Profiles Memmingen” /priv security=%everyone%,grant,f:security
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /priv ShareSubDirs=0
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /AddDep:”%diskres%”
cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /AddDep:”%4 Name”
REM cluster %1 res “Freigabe Profiles %2 %3″ /on:END
echo End of batch
Das Script muss noch vor der Nutzung an die eigene Umgebung angepasst werden, unter pathvar gehört der lokale Pfad der Daten, der Everyone identifier lautet je nach OS Sprache ‘Jeder’ oder ‘Everyone’. ‘Disk F:’ steht stellvertretend für die Bezeichnung der Physical Disk Resource.
Das script kann leicht durch Hinzufügen des jeweiligen cluster.exe blocks zum Anlegen weiterer Freigaben erweitert werden. Zur Automatisierung und Einhaltung einer Konformität finde ich das Script sehr praktisch.
Das Batchfile steht hier auch zum Download bereit:
cluShares.bat
Stay tuned,
N.Own
Wenn man einen Event ID 5936 im System Log angezeigt bekommt auf einem Windows Server 2008 Failover Cluster, dann war bereits ein Cluster aufgesetzt in der Domäne mit dem gleichen Namen.
Der Fehler tritt auf, wenn bereits ein Computerkonto für den virtuellen Namen des Clusters im Active Directory angelegt ist: Cluster Name Object (CNO). Da mir das bereits in meiner Testumgebung passiert ist, poste ich das Thema mal hier.
Das Computerkonto kann dann entweder manuell im AD entfernt werden oder über folgenden Befehl:
cluster /destroy [/Y] [/Cleanup[ActiveDirectory]]
Quelle:
» Event ID: 5936 is recorded when you try to create a new cluster
Stay tuned,
N.Own
Das Quorum Drive ist ein systemkritisches Volume eines Windows Server Failover Clusters. Sollte es Probleme mit dem Quorum geben, so daß ein Wechsel des Quorums nötig ist, kann der Cluster mit folgendem Kommando dazu gebracht werden ohne Quorum zu starten:
clussvc /debug /fixquorum
Die weiteren Nodes sollten dabei ausgeschaltet bleiben. Der Schalter sollte nur für den Zeitraum eines Quorumwechsels oder für Troubleshootingzwecke genutzt werden.
Um Probleme mit dem Quorum auszuschließen, kann der Schalter auch verwendet werden, da einem der Aufruf aus einer cmd.exe heraus mit dem Schalter /debug weiterführende Informationen zum Status des Clusters gibt.
Folgender TechNet Artikel beschreibt den Wechsel des Quorum Drives:
» KB280353: How to Change the Quorum Disk Designation
Falls das Quorum Drive aufgrund eines Defekts nicht mehr erreichbar ist, kann es zum EventID 1034 kommen. Auch wenn sich die Signatur der Disk ändert, wird das Volume nicht mehr vom ClusDisk Treiber als das ursprüngliche Drive erkannt.
In beiden Fällen kann mit dem Tool ClusterRecovery oder dumpcfg gearbeitet werden, um eine Disk zu tauschen:
» KB305793: How to replace a disk on a Windows server cluster
Das Tool dumpfg.exe gehört zum Windows 2000 Resource Kit und ist nicht als Download verfügbar, ich empfehle den Einsatz des aktuelleren Cluster Server Recovery Utility (ClusterRecovery.exe).
Dieses ist hier als Download verfügbar:
» Cluster Server Recovery Utility (ClusterRecovery.exe)
Das Tool clusterrecovery.exe gehört zum Windows Server 2003 Resource Kit und läuft auf Windows 2000 und Windows 2003 Server Clustern.
Weitere Informationen zu dem Thema findet man in folgendem TechNet Artikel:
» Troubleshooting Quorum Resource Problems
Um die Disk Signature zu sichern, kann das Tool confdisk.exe verwendet werden, es gehört zum Windows Server 2003 Resource Kit ist und hier als Download verfügbar:
Windows Server 2003 Resource Kit Tools
Mit folgendem Befehl kann man die Disk Configuration speichern:
confdisk /save c:\disks.sif
Die Disk Signatur kann man mit dumpcfg.exe einsehen, alternativ dazu kann man cluster.exe oder diskpart nutzen:
cluster resource <Datenträgerbezeichnung> /priv
oder
diskpart
list disk
select disk <id>
detail disk
Es empfiehlt sich eine freie LUN auf der Storage als Ersatz für das Quorum Laufwerk verfügbar zu halten. Jeweils ein GB für Quorum und Ersatzquorum ist bei den heutigen Diskgrößen kein Thema mehr und erleichtert einem die Fehlerbehebung im Falle eines Quorum-Ausfalls.
Stay tuned,
N.Own
Ein Print Cluster bietet einem eine gute Möglichkeit erhöhte Ausfallsicherheit für Druckdienste zu erreichen. Dabei kann auch einiges schiefgehen, wenn die Druckertreiber nicht standardkonform sind oder Komponenten wie der Print Prozessor oder Print Monitor des Druckertreiberherstellers Probleme bereiten.
Auch wenn der Cluster sauber arbeitet ist eine Überprüfung des Spooler lohnenswert, beim Troubleshooting hat man die Infos schneller zur Hand und weiß sofort wo man hingreifen muss.
Interessant auf einem Standalone Server (ohne Cluster) sind die folgenden Speicherorte von Druckertreibern:
Registry: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print
File: %SYSTEMROOT%\system32\spool (default)
Registry: Bei einem Print Cluster ist der Registryzweig hier zu finden:
HKLM\Cluster\Resources\<GUID>\Parameters
Die Zuordnung der GUIDs zu den entsprechenden Ressourcen sind in folgendem Zweig hinterlegt:
HKLM\Cluster\Resources
Die Print Spooler Files befindet sich auf dem SharedDevice im Verzeichnis Spool, dieser Speicherort ist frei wählbar. Die Daten liegen ebenso im lokalen Spoolerverzeichnis des Nodes unter:%SYSTEMROOT%\system32\spool\drivers\<GUID>
In den Verzeichnissen Monitors, PRTPROCS sind die entsprechenden Print Monitore und Print Prozessoren des Treibers abgelegt.
Generell sollte man darauf achten auf einem Windows Server 2003 System nur Level-3 Druckertreiber einzusetzen, da es sich hierbei um User Mode Treiber handelt. Level-2 Druckertreiber sind Kernel Mode Treiber, die bei einem Problem das gesamte System zum Absturz bringen können.
Soweit möglich sind Inbox Treiber den Druckertreibern der jeweiligen Hersteller vorzuziehen.
Weiterführende Links:
» KB278455: How to set up a clustered print server
» KB302539: How to Troubleshoot Printing Issues on a Cluster
Stay tuned,
N.Own
Die Whitepapers zu Windows Server 2008 Failover Clustering sind released:
» Microsoft High Availability Strategy (Word .doc)
Überblick über die Strategie und die Möglichkeiten von Windows Hochverfügbarkeit:
HA auf Hardware Level, Application Level (Exchange, SQL Server, Sharepoint), Operating System Level (NLB, WSFC, Multi-Site Cluster, Hyper-V), 17 Seiten.
» Overview of Failover Clustering (Word .doc)
Gibt einen groben Überblick über die Neuerungen in der Architektur und Verbesserungen bei der Storage Anbindung, 9 Seiten.
» Quick Migration with Hyper-V (Word .doc)
Nutzung von Hyper-V, um Virtuelle Maschinen zu Clustern. Hochverfügbare VMs, Verschieben von VMs auf weitere Nodes, 25 Seiten.
» Failover Clustering Architecture Overview (Word .doc)
Die Neuerungen im Detail: Validation, Migration, Server Core Clustering, Quorum Modelle, Security Model, Network Enhancements, 20 Seiten.
» Failover Clustering Datasheet (Word .doc)
Windows Server Failover Clustering Datenblat, 2 Seiten als Flyer.
» Multi Site Clustering (Word .doc)
Multi-Site Cluster, ehemals GeoCluster oder Stretched Cluster genannt, im Überblick. Die Neuerungen und Vorzüge von Windows Server 2008 im Multi-Site Cluster Betrieb. Use Cases für Exchange und SQL Server.
Für jeden interessant, der plant Windows Server Failover Clustering mit Windows Server 2008 einzusetzen.
Stay tuned,
N.Own
Was ist eigentlich die maximale Anzahl an Nodes in einem Windows Cluster?
Dazu gibt es einen KB Artikel, der auch die unterstützte Anbindung an die Storage nach Betriebssystemversion auflistet:
» http://support.microsoft.com/kb/288778/en-us
Gelistet ist aktuell Windows NT Server bis Windows Server 2008. Mit Windows Server 2008 stieg die Anzahl der Nodes von vorher 8 auf 16 bei Verwendung eines 64 Bit Systems.
Shared SCSI wird abgelöst von SAS, seit Windows Server 2003 hinzugekommen sind iSCSI Targets als Shared Device möglich. Parallel SCSI wird mit Windows Server 2008 nicht mehr unterstützt.
Stay tuned,
N.Own
Im Gegensatz zu Windows 2000 Server spielt Media Sensing für Clusterverbindungen unter Windows Server 2003 eine eher untergeordnete Rolle.
Bei Windows 2000 Server wurde der TCP/IP Stack entladen und die Einstellungen auf default zurückgesetzt, falls die Netzwerkkabel entfernt wurden oder media sensing/link status verloren ging. Daher gehörte es zu Best Practise dieses feature per Registry Key zu deaktivieren:
» Microsoft TechNet: Cluster Networking Best Practices
Der Registry Key DisableDHCPMediaSense hat unter Windows Server 2003 keine Wirkung, außer man erzwingt eine Wirksamkeit über einen weiteren Registry Key: DisableClusSvcMediaSense (ab W2K3 SP1). Media Sensing ist bei Windows Server 2003 Clustern standardmäßig abgeschaltet:
» http://support.microsoft.com/kb/239924/en-us
Die Konfiguration geht auch bei einem Verlust der Netzwerkverbindung nicht mehr verloren.
Bei Windows 2000 Server sollte man also den Registry Key überprüfen und ggf auf ’1′ stellen (Off), bei Windows Server 2003 ist keine Aktion nötig.
Stay tuned,
N.Own
In Foren und Newsgroup Postings geistert immer wieder die Frage umher, ob man DCs clustern könne – was ein absolutes NoGo ist.
Domain Controller, die ein Active Directory bereitstellen, werden über einen anderen Mechanismus redundant vorgehalten: Replikation. Es besteht schlichtweg keine Notwendigkeit DCs zu clustern.
Möglich ist der Aufbau eines Clusters auf einem DC, falls man keine separaten, dedizierten Domain Controller nutzen kann. Keinesfalls ist es möglich die Funktion Domain Controller zu clustern.
Man sollte sich weiterhin bei einem solchen Setup über folgende Einschränkungen im Klaren sein:
» http://support.microsoft.com/kb/281662/en-us
Plant man dann noch auf einem solchen Cluster, der ebenfalls DC ist, Exchange zu installieren, so ist das noch weniger ratsam und auch nicht supported:
» http://support.microsoft.com/kb/898634/en-us
Ebenso ist es nicht ratsam einen Windows Cluster im Aktiv/Aktiv Aufbau zu betreiben, da im Falle eines Failovers der verbleibende aktive Node die Last von 2 Nodes zu bewältigen hat.
Idealerweise nutzt man die N+1 Regel, bei der ein Cluster immer wenigstens einen Node als passiven Node vorhält.
Wer trotzdem zB. Exchange in einer Aktiv/Aktiv Konfiguration betreiben will, sollte sich folgenden KB Artikel zu Gemüte führen:
» http://support.microsoft.com/kb/815180/en-us
Stay tuned,
N.Own
Es gibt zwar keine Notwendigkeit mehr für eine erfolgreiche Zertifizierung über den Windows Catalog, um Support von MS für eine Clusterlösung zu erhalten, aber es gibt ein Program, um speziell für Failover Clustering getestete Hardware zu erhalten – das Windows Server 2008 Failover Cluster Configuration Program (FCCP).
FCCP Hardware wurde von Hardwareherstellern erfolgreich validiert und exzessiv für den Betrieb eines Windows Failover Clusters getestet.
Mehr zum Thema FCCP:
» http://www.microsoft.com/(…)/clustering-program.aspx
Das Program umfasst immer vollständige Clusterlösungen inkl. Nodes, HBAs, Storage etc. und das nur für Windows Server 2008.
Noch ist die Liste recht leer, das soll sich bald ändern.
Stay tuned,
N.Own
Diesmal nur ein KB Tipp: Es gibt einen laufend aktualisierten KB Artikel zum Thema SQL Failover Cluster und deren Eigenheiten:
» http://support.microsoft.com/kb/254321/en-us
This article describes some important do’s and don’ts for using SQL Server clustered servers with the different versions of SQL Server.
Da weiterführende KB Artikel verlinkt sind, bietet sich der Artikel als gute Checkliste für die Installation eines SQL Failover Clusters an.
Stay tuned,
N.Own
Es gibt einige Besonderheiten, die man bei der Netzwerkkonfiguration eines Windows Cluster Servers beachten sollte.
Dazu gehört die Verwendung von statischen IP Adressen, eine korrekte Bindungsreihenfolge (1. public, 2. private), kein NetBIOS auf der Heartbeat Verbindung etc.
Mehr dazu:
» Cluster Networking Best Practices
» Recommended private “Heartbeat” configuration (KB258750)
Es empfiehlt sich die Liste der Aktionen für die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen beim Setup eines Clusters durchzuarbeiten.
Stay tuned,
N.Own
Microsoft hat eine Liste der Events & Errors online, die bei einem Windows Server 2008 Failover Cluster auftreten könnten:
» W2K8 Failover Clustering Events and Errors
Events und Fehler aus folgenden Bereichen sind gelistet:
- Active Directory Permissions for Cluster Accounts
- Failover Cluster Configuration Availability
- Quorum and Connectivity Needed for Quorum
- Registry Checkpointing
- Verbose Cluster Logging
Die Liste ist Bestandteil der Windows Server 2008 Technical Library.
Stay tuned,
N.Own



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